Aktionen & Brennpunkte:

 

2015:

 
         
  "Ja, mir san mit'm Radl da" - Erlebniswochenende

Rushhour in Tokio, Schattenfahren, Hochseilgarten und Lasertor – äh, worum geht’s hier eigentlich? Na klar, um das Erlebniswochenende „Ja, mir san mit’m Radl da“ der Jugendfeuerwehr Bayern, welches dank der Unterstützung der Versicherungskammer Bayern und des Bayerischen Jugendrings in der Jugendbildungsstätte Babenhausen vom 16. bis 18. Oktober stattfand. An diesem actiongeladenen Wochenende konnten diesmal zwei Jugendfeuerwehrgruppen teilnehmen: die JF Scheuring (Lkr. Landsberg) und die JF Mindelheim (Lkr. Unterallgäu).

Gleich nach dem Abendessen am Freitag ging es los. Zunächst mussten sich die beiden Gruppen gegenseitig sowie auch die pädagogischen Seminarleiter Susanne Laus und Simon Sirch kennenlernen. Doch schon bald waren ein kameradschaftliches Miteinander und eine gute Zusammenarbeit gegeben, und die ersten Kooperationsübungen luden zum „Legen einer Pipeline“ und zum „Stühle kippen“ ein. Da war dann schon mal Geschicklichkeit und ein gutes Zusammenspiel der Gruppe gefragt.

Der Samstag stand ganz im Zeichen des Actionprogramms. Am Vormittag gab es eine geführte Mountainbike-Tour, bei welcher natürlich verschiedene Aufgaben durch die Jugendfeuerwehrler gelöst werden mussten.

Am Nachmittag ging es zudem im Hochseilgarten hoch hinauf. Hier stand das Vertrauen in sich selbst und in sein Team an erster Stelle. Zudem konnten sich so die Teilnehmer/innen verschiedenen Herausforderungen stellen, ihre Ressourcen einschätzen lernen und Rückhalt und Unterstützung in der Gruppe finden. Natürlich durfte bei allem Enthusiasmus, Begeisterung und Spaß die Sicherheit nicht fehlen, und so waren die Einkleidung der Teilnehmer/innen mit Helm, Handschuhen und Kletterausrüstung selbstverständlich. Der gemeinsame Abend ging mit herausfordernden, vertrauensgewinnenden und super witzigen Spielen viel zu schnell zu Ende.

Am letzten Tag drehte sich nochmal alles um das Thema Teambildung und der Förderung der Kommunikation innerhalb der Gruppe, sowie um gegenseitiges Vertrauen. Und was wäre dafür besser geeignet als ein Gang über den Mohawk Walk. Bei dieser Aktion auf einer Slackline sind Teamgeist, gegenseitiges Vertrauen und gemeinsames Planen der nächsten Schritte besonders wichtig. Beim Abschlussgespräch wurde dann allen klar: Nur gemeinsam können wir es schaffen und im Team bestehen! Und genau das ist im Feuerwehralltag lebensnotwendig!

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  1. „ECDC-Blaulichttag bei einem spannendem Eishockeyabend

Hochspannung bot am Sonntagabend einmal mehr das Derby zwischen dem ECDC Memmingen und dem HC Landsberg in der Bayerischen Eishockey-Liga (BEL). In der Verlängerung hatten schließlich die Gäste das bessere Ende für sich und gewannen mit 4:3. Vor 2.238 Zuschauern am Memminger Hühnerberg gelang den Indians erst in der Schlussminute der regulären Spielzeit der Ausgleich.

Gut über 2.000 Zuschauer waren zur Premiere des 1. „ECDC-Blaulichttags“ gekommen, mit dem der Verein den Blaulichtorganisationen aus Memmingen und Umgebung ein Dankeschön für ihren Einsatz ausdrücken wollte. Mehrere Hundert ehrenamtliche Helfer von Feuerwehr, Technischem Hilfswerk, BRK u.a. waren der Einladung gefolgt und trugen zur beeindruckenden Atmosphäre bei.

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  Jugendfeuerwehren treffen sich zur Großübung in Mindelheim

Die Jugendgruppen der Feuerwehren Siebnach, Schwabmünchen und Mindelheim trafen sich am 11. August 2015 zu einer Großübung am Jugendfeuerwehr Gerätehaus in Mindelheim.

Gemeinsam galt es eine Großschadenslage am Christoph-Scheiner- Kindergarten zu meistern.

Nach einem angenommenen Brand waren 7 Personen verletzt und mussten auf dem weitläufigen Gelände des Kindergarten gefunden und gerettet werden. Die Verletzten spielten ihre Rollen täuschend echt.

Die Jugendfeuerwehren rückten deshalb mit einem Großaufgebot von 8 Einsatzfahrzeugen und rund 65 Einsatzkräften an.

Gekonnt wurden von den Nachwuchsfeuerwehrlern umfangreiche Löscharbeiten von außen eingeleitet, Trupps zur Personensuche geschickt, Personenrettungen durchgeführt, Wasserversorgungen für die Einsatzstelle sichergestellt und für alle Verletzten ein Sammelplatz aufgebaut, wo medizinische Hilfe geleistet wurde.

Nach rund einer Stunde konnte von der Einsatzleitung ein erfolgreicher Abschluss der Übung gemeldet werden.

Bei der Nachbesprechung wurde neben der professionellen Arbeit der gut ausgebildeten Jungen und Mädchen auch die reibungslose ortsübergreifende Zusammenarbeit gelobt. Obwohl das Einsatzszenario sehr unübersichtlich und vielseitig war, wurden alle Aufgaben von den Helfern zügig und zielstrebig gelöst.

Alle Mitwirkenden der Großübung ließen den Abend beim gemeinsamen Abendessen am Mindelheimer Feuerwehr Gerätehaus ausklingen.

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Hauptübung Feuerwehr Mindelheim

Um 19.30 Uhr rückten die Wehrmänner mit allen Einsatzfahrzeugen der Feuerwehr Mindelheim zur Tiefgarage in der Bürgermeister Krach Straße aus. Kreisbrandinspektor Rudolf Fischbach a.D. hatte kurz zuvor mit weiteren fleißigen Helfern für eine realistische Verrauchung gesorgt, auch waren einige »Verletzte« in der Tiefgarage verteilt worden, welche sehnsüchtig auf die Rettung durch die Feuerwehr warteten. Angenommen wurde ein PKW Brand, der sich rasend schnell durch die ganze Tiefgarage ausgebreitet hatte, mehrere Personen waren als vermisst gemeldet.

Unter schwerem Atemschutz und mit einer Wärmebildkamera bewaffnet kämpften sich die Feuerwehrleute bei absoluter Nullsicht in die verrauchte Tiefgarage. Als erstes galt es die vermissten Menschen zu finden und zu retten, den es gilt: Menschenrettung geht vor! Zeitgleich wurde bereits außerhalb der Tiefgarage die Wasserversorgung sowie mehrere Löschschläuche bereitgestellt. Auch die jugendlichen Nachwuchskräfte der Jugendfeuerwehr konnten mit vollem Einsatz mitwirken und löschten ebenfalls den »Brand« in der Tiefgarage ab. Bereits kurze Zeit nach Übungsbeginn konnten die ersten »Verletzten« an den Rettungsdienst übergeben werden.

Nach der Übung lobte Mindelheims 1. Bürgermeister Dr. Stephan Winter das Engagement seiner Feuerwehrjungs – es ist immer wieder beeindruckend, wie Technik und gute Ausbildung erfolgreich zusammentreffen. Auch Kreisbrandrat Franz Gaum hatte keine größeren Mängel bei der Übung erkannt.

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Zeltlager der Jugendfeuerwehren aus dem Landkreis Unterallgäu

Neunzehn Jugendfeuerwehren aus dem Landkreis Unterallgäu mit insgesamt über 250 Teilnehmern beteiligten sich am diesjährigen Zeltlager, das vom 10. bis 12. Juli 2015 stattfand. Diesmal trafen wir uns wieder in Babenhausen um drei Tage lang gemeinsam zu üben, zu spielen und zu feiern. Natürlich durften wir, die Jugendfeuerwehr Mindelheim, dabei nicht fehlen.

Wir machten uns am Freitagnachmittag auf in Richtung Babenhausen. Dort angekommen stellten wir zuerst unser Mannschafts-Zelt auf, wobei wir nicht nur gegen die Hitze von weit über 36° zu kämpfen hatten sondern auch gegen ganze Schwärme verschiedenster, blutsaugender Insekten. Nach getaner Arbeit wurden dann gleich anschließend die Badesachen ausgepackt, um uns am nahe gelegenen Fuggerweiher nach dieser schweißtreibenden Schufterei etwas abzukühlen. Nach dem Abendessen und dem Lagerappell wurde die Kameradschaft gestärkt. Nach dem “Zapfenstreich” um 22:30 Uhr endete der erste Abend und ein Großteil der Jugendfeuerwehren verschwanden müde in ihren Zelten.

Mit dem Wecken um 7 Uhr ging es am Samstag los. Nach dem Frühstück bekamen wir einen Überblick über die Aufgaben und Gerätschaften der DLRG. Nach dem Mittagessen find die Lagerolympiade statt. Jede Jugendfeuerwehr hatte sich im Vorfeld ein Gaudiwettbewerbspiel ausgedacht uns so mussten die Jugendlichen 19 Stationen bewältigen. Anschließend nutzen wir das schöne Wetter aus, gingen zum Baden, spielten Karten und Fußball. Wie auch in den letzten Jahren, fand traditionell ein Lagergottesdienst statt. Er wurde von Pfarrer aus Babenhausen gefeiert. Auch über einige Gäste konnte sich der Feuerwehrnachwuchs am “Besucherabend” freuen. So schauten unter anderem Kreisbrandrat Franz Gaum im Zeltlager vorbei und dankten den jungen Leuten für den engagierten Feuerwehrdienst. Die erfolgreichen Mannschaften der Lagerolympiade wurden ausgezeichnet und erhielten einen Pokal.

Am Sonntagvormittag mussten wir unser Zelt wieder abbauen und den Zeltplatz säubern – die drei Tage waren leider wieder einmal viel zu schnell vorüber. Bis zum Mittagessen spielten wir noch das Wickingerschach. Mit einem Lagerappell verabschiedete sich der Kreisjugendfeuerwehrwart und dankte allen für das harmonische und kameradschaftliche Miteinander. Nun traten wir wieder die Heimreise an und freuen uns im kommenden Jahr wieder auf ein aufregendes, spannendes und schönes Wochenende.

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Gaudiwettbewerb in Benningen

Am Sonntag den 7. Juni 2015 feierte die Jugendfeuerwehr Benningen ihr 10-jähriges Jubiläum. Auch wir wurden herzlich dazu eingeladen und nahmen an den Feierlichkeiten sowie am Gaudiwettbewerb der Unterallgäuer Jugendfeuerwehren mit zwei Gruppen teil.

Zuvor fand ein Gottesdienst mit Wimpelsegnung in der Kath. Pfarrkirche St. Peter und Paul in Benningen statt. Anschließend ging der Zug mit den Jugendfeuerwehren aus der Umgebung zur Festhalle.

Bei schönstem Wetter erreichten wir beim Gaudiwettbewerb am Ende den 12. und den 10. Platz, wobei auch hier der Spaß und das gemeinsame Miteinander deutlich im Vordergrund standen.

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  Bayrische Jugendleistungsprüfung 2015

8 Jugendliche der Jugendfeuerwehr aus Mindelheim traten am Dienstag, den 19.05.2015 zur Abnahme der Jugendleistungsprüfung an.

Nach einigen Abenden intensiver Übung wurde es dann spannend: der Abend der Abnahme war da und es hieß: ,,Gruppe der Freiwilligen Feuerwehr Mindelheim zur Jugendleistungsprüfung angetreten.“

Unter strengen Augen der Schiedsrichter Johann Roch und Wendelin Rietzler legten die 8 Jugendlichen im Alter von 14 – 17 Jahren die praktischen Aufgaben wie das Befestigen eines Mastwurfes an einer Pumpe, das Anlegen eines Brustbundes, Auswerfen eines doppelt gerollten C-Schlauches innerhalb eines seitlich begrenzten Feldes Leinenbeutel werfen und Befestigen einer Feuerwehrleine als Einzelübungen ab. Doch Feuerwehrarbeit ist immer auch Teamwork, und so standen auch einige Truppaufgaben wie das Kuppeln zweier Saugschläuche, Spritzen mit der Kübelspritze, Zusammenkuppeln einer 90m langen Schlauchleitung, Ankuppeln eines CM-Strahlrohres an einen C-Schlauch und Erkennen und Zuordnen von wasserführenden Armaturen, Kupplungen und Zubehör auf dem Programm, die unsere Jungs mit Bravour meisterten. Zu guter Letzt folgte noch der theoretische Teil: ein Fragebogen, der innerhalb von fünf Minuten weitgehend richtig beantwortet werden musste.

Nach zwei Stunden war die Prüfung vollständig abgelegt und alle Jugendfeuerwehrler hatten das Abzeichen bestanden. Anschließend wurden die Abzeichen von den Schiedsrichtern überreicht und alle Teilnehmer erhielten zur Stärkung noch ein Abendessen. Die Schiedsrichter bedankten sich für das große Engagement. Kommandant Wolfgang Heimpel hatte nur lobende Worte und freute sich, sich in Mindelheim keine Gedanken über den Feuerwehrnachwuchs machen zu müssen. Auch der Jugendwart Markus Ellenrieder bedankte sich bei den Schiedsrichtern und lobte die Jugendlichen für die motivierte Mitarbeit.

Durch die gute Ausbildung durch den Jugendwarthelfer (Joachim Miller), den Jugendwart (Markus Ellenrieder) und der anderen Jugendwarthelfern meisterten die Jugendlichen die Übungen mit Bravour.

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  Winterjugendlager in Schwaz vom 20. bis 22. Februar 2015

Am Wochenende vom 20.2. bis 22.2.2015 fand das Partnerstädtezeltlager der Jugendfeuerwehren aus Schwaz, Tramin und Mindelheim statt. Das Zeltlager, welches alle 2 Jahre stattfindet, ist inzwischen zu einer guten Tradition zwischen den Feuerwehren der Partnerstädte geworden. Die Verantwortlichen der Jugendfeuerwehr Schwaz hatten sich dieses Jahr etwas neues, für das Zeltlager einfallen lassen. Nämlich, dass das sonst als Sommerlager im Juli stattfinden Zeltlager einmal in den Winter verlegt wird. Die Idee entstand bereits 2 Jahre zuvor beim Zeltlager in Tramin. Das Problem mit dem Zelten im Freien im Winter wurde dadurch gelöst das die Jugendlichen und ihre Betreuer im Feuerwehrhaus in Schwaz übernachten konnten.

Nach der Ankunft der Jugendfeuerwehren gegen 17 Uhr wurde zuerst einmal im Schulungsraum das Bettenlager aufgebaut. Danach gab es eine kleine Begrüßung durch die Ausbilderin Patricia Gföllner. Daraufhin gab es dann ein Abendessen um sich für die Nachtwanderung auf das Schloss Freundsberg zu stärken. Gegen 20 Uhr ging es, mit Fackeln bewaffnet, dann in Richtung Schloss. Dort oben konnten die Teilnehmer dann einen wunderbaren Blick auf das beleuchtete Schwaz im Tal genießen. Nachdem jeder einen Punsch bekommen hatte, begann die offizielle Begrüßung vom Jugendwart Stefan Rinnergschwentner und Kommandant Hilmar Baumann der Feuerwehr Schwaz, sowie einer Begrüßung vom Bürgermeister der Stadt Schwaz, Hans Lintner. Nachdem das Feuerwehrhaus wieder erreicht wurde, ließen die Jugendlichen den Abend noch mit Brett- und Gemeinschaftsspielen ausklingen.

Am Samstag ging es dann nach einem deftigen Frühstück gegen 8:30 Uhr in Richtung eines Skigebietes in Weerberg. Dort konnten die Jugendlichen und ihre Betreuer dann einen tollen Tag auf der Skipiste oder mit dem Rodel auf einer nahegelegenen Rodelpiste verbringen. Nachdem Abendessen war dann noch ein Höhepunkt mit einem Krimispiel gesetzt. Die Jugendlichen wurden in 8 gemischte Gruppen aufgeteilt und mussten den Mörder finden. Das Szenario war ein Mord auf der Freundsberg, die danach auch noch angezündet wurde. Die Informanten, der Kommissar, der Brandermittler und etliche andere Personen wurden durch die Jugendbetreuer gespielt. Der Spaß an diesem Spiel und der Ehrgeiz als erster den Mörder zu überführen war den Jugendlichen im Gesicht anzusehen. Als dann alle Gruppen den Mörder überführt hatten, wurde der Abend wie am Vortag mit Brett- und Gemeinschaftsspielen beendet.

Am Sonntag wurde alle durch die Musik eines Akkordionspielers geweckt. Nachdem Frühstück wurde noch bis zum Mittagessen eine Stadtrally durchgeführt um den Auswärtigen die Stadt zu zeigen und auch der ein oder andere Einheimische konnte noch etwas über seine Stadt lernen. Nach einem gemeinsamen Mittagessen und der Verabschiedung durch die Führung der Feuerwehr Schwaz. Haben alle Teilnehmer den Heimweg mit vielen tollen Erinnerungen und Erfahrungen im Gepäck angetreten. Das nächste Partnerstädtezeltlager wird dann 2017 in Mindelheim stattfinden.

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2017 Jugendfeuerwehr Mindelheim - Freiwillige Feuerwehr Mindelheim e.V.